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  • Risiken und Nebenwirkungen von TKP-Werbung

    TKP
    Vor wenigen Jahren schien der Markt für das schnelle Online Geschäft noch recht einfach. Man konnte eine beliebige Summe Werbegeld in die Hand nehmen und mit brutalen Streuverlusten beliebige Channels mit Werbung auf TKP (Tausender Kontakt Preis) Basis buchen um dabei unterm Strich immer noch eine ganze Stange Geld zu verdienen. Heutzutage stellt sich das Prinzip der Online Werbung nicht mehr ganz so einfach dar und es stellt sich die Frage ob die Buchung auf TKP Basis noch rentabel ist, oder besser noch ob die Buchung eines Tausender Kontakt Preises noch zeitgemäß ist ?

    Warum? Ganz einfach ….

    Verschiedene Abrechnungsformen überschwemmen das Internet, im kurzem wie folgt dargestellt um Ihnen einen kurzen Überblick zu geben.

    CPO
    Der CPO = Cost per Order ist gerade für den Affiliate Bereich die gängigste Abrechnungsform. Es wird eine Vergütung bei einem Verkauf mit einem festgelegten Satz bezahlt.

    CPL
    Der CPL = Cost per Lead, wird oftmals in z.B. der Versicherungsbranche gezahlt. Hier wird für einen Kontakt / Anfrage eine vorab ausgemachte Vergütung bezahlt.

    CPC
    Der CPC = Cost per Click ist eine Bezahlung für eine Handlung ( Click ) eines Kunden auf ein Werbemittel und wird nur noch relativ wenig genutzt. Außnahmen sind hier Google Adwords / Adsense

    Hybrid Modelle

    Hybrid Modelle sind ein Zusammenschluss mehrerer Abrechnungsformen. Beispiel: Man zahlt z.B. einen sehr geringen CPC von 0,02 € und vereinbart zusätzlich eine attraktive Verkaufsvergütung ( CPO ) von zusätzlich nochmals 5 Euro bei einer erfolgreichen Transaktion.

    Und Last but not Least

    TKP
    Der gute alte TKP = Tausender Kontakt Preis, der weit verbreiteste Abrechnungskanal des klassischen Marketings. Man bezahlt hier eine Summe X für 1000 ausgelieferte potenzielle Kontakte. Im Internet wird von einem Kontakt bei Auslieferung eines Werbemittels an einen Browser deklariert.

    Bei einer eingehenden Betrachtung der Abrechnungsformen, die uns das Online Marketing heutzutage bietet, ist der reine TKP untypisch bzw. für den Online Markt eigentlich nicht geschaffen. Wir können heutzutage im Bereich der Online Werbung nahezu alles tracken, retargen, messen und bis ins kleinste Detail auswerten. Aus diesem Grund sehe ich den TKP als eine Form der Prognostizierung und für den Online Entscheider als falsches Element. Wir wissen doch ob ein Kunde in Berlin oder München wohnt, ob er 2000 € oder 4000 € verdient, ob er unter 18 oder über 60 ist oder ob der Kunde verheiratet, geschieden oder Single ist. Somit können wir doch optimal in den Kanal einspringen und für alle Seiten eine Win Win Situation mit einem als Beispiel hohen CPO als Vermittlungsprovision für ein neu eröffnetes Bankkonto zu zahlen.

    Die TKP Preise am Markt unterscheiden sich sehr und gehen in der Spanne von 2 € bis in den 3 – stelligen Bereich. Das Problem hierbei ist, den 3-stelligen Bereich können Sich, wenn überhaupt, nur noch Firmen erlauben, denen Branding sehr wichtig erscheint. Für einen „ normalen „ Internetverkaufshop ist ein TKP von 50 Euro und mehr nicht realistisch zu zahlen.
    Den TKP den man dann für unter 5 Euro einkauft, kauft man auch mit entsprechenden Streuverlusten ein, d.h. eine Segmentierung von Kunden ist hier nicht mehr möglich und macht das Produkt als TKP Werbeform nicht mehr interessant.

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    8 thoughts on “Risiken und Nebenwirkungen von TKP-Werbung

    1. Man kann im Online-Bereich alles mögliche tracken und so vermeintlich auch den Erfolg einer Werbekampagne messen – und entsprechend nur bei Erfolg (Klick, Lead, Order) bezahlen.

      Man vergisst dabei aber leicht, dass Banner auch ohne Klick eine Wirkung haben, wenn sie nur angesehen werden. Fernsehwerbung ist ja auch nicht ohne Effekt, nur weil ich das beworbene Produkt nicht direkt im Fernseher anklicken kann.

      Hier wird also bei den Modellen, die keinerlei Bezahlung per View haben, ein Teil der Werbeleistung überhaupt nicht bezahlt. Das ist bei Textwerbung sicher vernachlässigbar – bei Bildern aber eher nicht.

      Ich hab dazu vor ein paar Jahren auch mal gebloggt: [link=http://www.henningschuerig.de/blog/2006/07/08/unbezahlte-werbung/]Unbezahlte Werbung[/link]

    2. Marco Rieder sagt:

      Ein meiner Meinung nach sehr wichtiges Abrechnungsmodell hast du nicht aufgelistet:

      [b]Pay per Install[/b]
      Das Kosten erst entstehen, wenn der Kunde das beworbene Produkt, sei es denn eine Software (demo/shareware) auch wirklich testet.

    3. @marco
      Gehört das nicht zu den Leads?

      P.S.: Ihr müsst mal die Formatierungsleiste hier bei den Kommentaren anpassen, weil offenbar der Code nicht mehr ausgeführt wird, dafür aber HTML nun doch wieder erlaubt ist.

    4. Marco Rieder sagt:

      @henning
      Ich denke, das kann man so oder so sehen.

      Der Lead kommt meiner Meinung nach schon mit dem Download der Software zu stande. Das wirkliche antesten der Software geht noch eine Stück weiter und sollte desshalb auch extra behandelt werden.

      [i]P.S.: Die BBCoders funktionieren jetzt[/i]

    5. Ja, das kann man tatsächlich so oder so sehen. Je nachdem, wie man den Lead definiert.

      [i]P.S.: Guuut![/i]

    6. Ronny K. sagt:

      @marco

      ich denke du hast vollkommen recht…ein Lead hat ja meistens eine Regsitrierung oder ähnliches zur Folge. Der Anbieter macht ja dann Geld, indem er mit den durch die Leads generierten Daten arbeitet (Newsletter etc.)
      Bei einer Software entfällt dies, es sei denn man müsste sich dazu vorher anmelden, dann könnte man es als Lead verbuchen

    7. Marco Rieder sagt:

      @Ronny K

      Vielen Dank für deine Zustimmung.

    8. Istvan Lörincz sagt:

      Danke für die gute Zusammenfassung. Werbung ist auch für sehr interessant. Da muss ich auch mit TKP herumrechnen.

      lg.

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