• Unternehmen
  • Aktuelles
  • Die Agentur
  • Marketing Services Frankfurt – Teil I – oder die Messe aus Sicht des Marketings!
  • Marketing Services Frankfurt – Teil I – oder die Messe aus Sicht des Marketings!

    Nachdem wir seit dem Entscheid von Stephan, nun doch auf die Marketing Services 2008 zu fahren, genau einen ganzen Arbeitstag und zwei Wochenendtage Zeit hatten, uns mental und vor allem standtechnisch auf die Marketing-Messe in Frankfurt vorzubereiten, hat sich mal wieder gezeigt, dass man in doch recht kurzer Zeit schon so einiges auf die Beine stellen kann, wie ich finde.

    Entgegen Freitag mittag, als die Entscheidung fiel und wir noch garnichts hatten, saßen Stephan und ich am Dienstag um 5.30 Uhr mit zwei Laptops, zwei Bildschirmen, einem Desktoprechner, vier NETFORMIC-Bannern, einem Zeitschriftenständer, 6 Meter schwarzer Lack-Tischdecke, 1.200 Infosheets, 250 auf Inhalt wartende Leadbögen, gut 500 NETFORMIC-Kugelschreibern, einem NETFORMIC-Vertriebskoffer mit knapp 50 Plexiglasbausteinen, von denen immer noch keiner fehlt, weiteren vier kleinen Displays und einer Webcam im Auto gen Frankfut.

    Ohne Stau, Verirrungen und sonstigen Zwischenfällen sind wir, wie geplant, am 8.00 Uhr in Frankfurt an der Messe angekommen. Die Marketing Services befand sich im dritten OG der neuen Messehalle in Frankfurt. Beeindruckendes Gebäude – vor allem die Treppen, da mussten nämlich die zwei Laptops, die beiden Bildschirme, ok, den Rest kennt ihr ja schon… auf jeden Fall musste da alles hoch und zwar möglichst zügig, da wir bis zum Beginn der Messe genau zwei Stunden Zeit hatten. Dann musste alles stehen.

    Und es stand auch alles! Punkt zehn Uhr war alles vorbereitet. Der Stand war aufgebaut, die Rechner liefen und Stephan bereitete sich auf seinen ersten von insgesamt neun Vorträgen vor. Dachte er zumindest! Also, nicht was das Vorbereiten anbelangt, sondern die neun Vorträge. Um genau zu sein hielt er genau einen! Und das auch nur, weil sich die netten Herren von Nedstat, zum Teil aus Neugier zum Teil auch aufgrund seiner Überredungskünste, bereitwillig als Zuhörer zur Verfügung stellten. Wobei ich Stephan jetzt ganz doll in den Schutz nehmen muss. Die miserable Besucherfrequenz (Summe der Zuhörer=0) lag ganz und garnicht an den Referenten, die waren alle top. Was hingegen für das Konzept des Forums überhaupt nicht zutraf.

    Man muss sich das folgendermaßen vorstellen: In der Größe eines Bauwagens befand sich in zweiter Reihe, hinter den Ständen der Aussteller ein ca. 2 m breiter Schlauch. Am Ende des Schlauchs war ein großer Flatscreen in Höhe von Stephans Kopf plaziert – hier konnte man dann die Powerpoint-Folien sehen – sofern man durch Stephans Kopf hindurchschauen konnte… Unmittelbar davor standen fünf Stuhlreihen mit jeweils drei Stühlen. Mehr hätte sowohl in der Breite, wie auch in der Länge nicht gepasst. Es gab zwei kleine Durchgänge zu diesem, wie es der Organisator nannte, Forum, die allerdings eher vor einem Besuch abschreckten, als zu animieren…

    Aber abgesehen davon verliefen die ersten beiden Messetage durchaus positiv. Das Mitteilungsbedürfnis von Stephan, welches er aufgrund der nicht stattfindenden Vorträge ja durchaus besaß, aber nicht loswerden konnte, setzte er mit maximaler Effizienz in Leads um. Obwohl laut Aussage von Stephan die ersten beiden Messetage recht ruhig verliefen waren die Anfragen mit sehr hoher Qualität…

    Nach einem wirklich langen Tag und zahlreichen interessanten und angenehmen Gesprächen endete der erste Messetag mit einem get together um 18.00 Uhr. Wirklich gute Livemusik und ebenso gute Cocktails gab es – for free!

    Danach – kurzer Abstecher ins Hotel – raus aus dem Anzug, kurz frischmachen und ab auf die Abendveranstaltung der Marketing-Services im xxl Living. Dort angekommen wartete leckeres Essen, ebenso leckere Getränke, nette Gesellschaft und eine Liveshow mit, ich weiß nicht wie vielen Drums. Ja, es wurde ordentlich auf die Pauke gehauen und jeder musste mitmachen… ob er wollte oder nicht!

    Um ca. halb eins machten wir uns dann auf den Heimweg. Dennoch sind uns trotz des Feierabendbiers ganz deutlich die 10 Bunnys direkt vor der Partylocation aufgefallen, die sich ganz genüsslich auf dem kleinen Flecken Gras mitten in Frankfurt tummelten. Süß waren die… nein, wirklich. Es waren natürlich echte Hasen, so wie man sie aus dem Stadtgarten in Stuttgart kennt. Nur, dass der Stadtgarten in Frankfurt in dem sie umherhoppelten ungefähr so groß war, wie unser Hinterhof in der Hermannstraße.

    Der zweite Messetag verlief ähnlich wie der erste. Keine Vorträge, angenehmes interessierte Publikum und… es kam Verstärkung. Henning und Ingo sind punkt drei Uhr am Stand eingetrudelt. Somit war der Messeaufenthalt für mich zuende. Mit zahlreichen Erfahrungen, Eindrücken und jeder Menge Input habe ich mich dann in den Zug zurück nach Stuttgart gesetzt. Alles in allem hat es sehr viel Spaß gemacht, wobei ich schon zugeben muss, dass der Vertrieb nicht meine Welt ist.

    Die Agentur # , , ,
    Share: / / /

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

    Archive