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    4 Tipps für erfolgreiche Online-Shops

    Der Erfolg eines Online-Shops hängt von den unterschiedlichsten Faktoren ab. Zuerst muss der eigene Shop eingerichtet werden und die Aufmerksamkeit der Besucher in den Tiefen des Internets erregen. Dann sollen diese Besucher natürlich auch zu Kunden werden. Wie funktioniert das und welche Fehler kann man dabei als Shop-Betreiber begehen? Welche Dinge müssen beachtet werden, um einen erfolgreichen Online-Shop aufzubauen und zu führen?  In diesem Artikel erläutern wir 4 Tipps, die Ihnen helfen, Ihr E-Business profitabel zu machen.

    Tipp 1: Definieren Sie realistische Ziele!

    Es ist unerlässlich, ein Projekt mit einer Standortbestimmung und einer Zieldefinition zu beginnen. Der schlichte Ruf nach mehr Umsatz führt in den seltensten Fällen zum Erfolg.  Denn tendenziell sind alle Marktsegmente mehr oder weniger umkämpft. Das definierte Ziel ist somit nicht mehr Umsatz, sondern vielmehr Umsatzsicherung. Um seinen Umsatz zu sichern und erfolgreiche Online-Shops aufzubauen, muss man heute stationär und digital gleich gut aufgestellt sein. Das oberste Ziel ist es, den Kunden möglichst optimal dort zu bedienen, wo und wie er es will. Die Kunst ist es demnach, an allen Touchpoints des Kunden präsent zu sein, auch wenn sich nicht jeder Kanal lohnen wird. Solch eine umfassende Präsenz kann auch auf Ziele wie Brand Awareness und Kundenzufriedenheit einzahlen. Die Möglichkeit Produkte online zu recherchieren, ist eine Grundvoraussetzung für Ziele wie beispielsweise organische Sichtbarkeit und Neukundengewinnung. Dabei ist es egal, ob ein bereits bestehender Onlineshop optimiert oder ein Shop neu aufgesetzt wird.

    Tipp 2: Bauen Sie Ihre eigene E-Commerce-Struktur auf!

    Haben Sie sich realistische Ziele gesetzt, dann stellt sich die Frage nach dem Wer und Wie? Erfahrungsgemäß steigt die Chance auf ein erfolgreiches Projekt, wenn zwei bewährte Regeln berücksichtigt werden: 1. E-Commerce ist kein IT-Projekt. Denn Aufgabe der IT ist es, sichere und stabile Systeme zu schaffen, nicht Produkte zu verkaufen. E-Commerce ist also der digitale Vertriebsweg eines Unternehmens, der sich um die Schwerpunkte Verkaufen, Kundenservice und -zufriedenheit dreht. 2. E-Commerce ist auch kein Stabstellenprojekt. Der E-Commerce muss organisatorisch möglichst zentral aufgehängt werden, weil er die komplette Wertschöpfungskette des Unternehmens betreffen wird. Heute nimmt E-Commerce eine zentrale Rolle in Vertrieb und Marketing ein, weswegen er auch dementsprechend positioniert werden.

    Tipp 3: Starten Sie schnell mit kleinen Zwischenzielen!

    Im dritten Schritt macht sich das Projektteam auf den Weg vom Konzept zum Go-Live. Wichtig ist, das Projekt schlank zu halten und in kleinen Schritten vorzugehen. Dies sorgt für mehr Schnellig- und Justierbarkeit. Beim Technologie-Setup sollte mit dem absolut Nötigsten gestartet werden. Von Anfang an müssen weder CMS, externe Warenwirtschaftsysteme noch besondere Zusatzfunktionen angebunden werden. Zum Projektbeginn kann ein Unternehmen allenfalls Projektvorstellungen und Schätzungen haben. Diese werden dann nach und nach konkretisiert. Das Gesamtbild mit allen Details wird meist erst kurz vor dem Live-Gang klar. Deswegen ist es wichtig, sich auf die Kernprozesse zu fokussieren und einen Fuß vor den anderen zu setzen. Fehler gehören hier dazu.

    Tipp 4: Trennen Sie Projekt- und Servicemanagement im operativen Betrieb!

    Das Projekt ist abgearbeitet, der Shop startet und geht live. Wie geht es nun weiter? Egal wie Sie Ihr E-Commerce-Projekt umgesetzt haben, im operativen Betrieb sollte sich etwas ändern. Erfahrungsgemäß sollte man das Projekt- und Servicemanagement voneinander trennen, sodass auf der einen Seite die Plattform weiterentwickelt werden kann, aber auf der anderen Seite der Betrieb nicht ins Stocken gerät.

    Fazit:

    Realistisch gesteckte Ziele, die passende Organisationsstruktur, inkrementelles Vorgehen sowie die Erkenntnis, dass ein E-Commerce-Projekt niemals fertig ist, sind wesentliche Faktoren für langfristig erfolgreiche Online-Shops.

     

    Autor: Martin Grether, NETFORMIC

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